Geschrieben von Daniel Kähny (Teil 5)

Der Amtmann Anton Bürkle muss ein geduldiger Mann gewesen sein. Am Ende hatte er 110 Bürger von Adelhausen angehört und ihre Aussagen dokumentiert.

Doch was ist bisher geschehen?

 

Einige der Protokolle geben etwas mehr Aufschluss über das Geschehen. Gerichtsschreiber und Lehrer Motsch (mein Ur-Ur-Ur-Großvater) gibt zu Protokoll:

Geschrieben von Daniel Kähny

Der 29. Oktober 1929 gilt als Geburtsstunde des deutschen Tonrundfunks, heute würde man einfach Radio dazu sagen. "Achtung, Achtung, hier ist die Sendestelle Berlin Vox-Haus auf Welle 400 Meter" lauteten die ersten Worte die auf der Wellenlänge 400 m gesendet wurden, was im heutigen Mittelwellenbereich liegt. Doch was hat das in diesem Blog zu suchen? Zum einen habe ich mich schon immer intensiv mit Radio und Funk beschäftigt, zum anderen habe ich das folgendes Dokument von meinem Urgroßvater gefunden.

 

Geschrieben von Daniel Kähny

 

Beim Aufräumen des Speichers fiel uns ein Bildband von Clemens Fabrizio in die Hände. Er heißt „Links und rechts der Wiese“ und ist zum 125-jährigen Jubiläum des Druck- und Papierhauses Uehlin in Schopfheim erschienen. Er zeigt und beschreibt Ansichtskarten von ANNO DAZUMAL. Obwohl auf dem Einband auch Adelhausen eingezeichnet ist, fand ich leider keine Ansichtskarte von Adelhausen im Buch. Beim Durchschauen unserer "Schatzkisten" haben wir aber auch eine Karte von Max Gönner von 1909 gefunden. Weitere Recherchen haben immerhin einige weitere Exemplare von Adelhausen zu Tage gebracht und es gibt sicher noch mehr.

Geschrieben von Max Schlenker (Teil 4)

Der Wirtschaftsstreit in Adelhausen geht in die nächste Runde. Was bisher geschah:

Am Morgen des 20. Dezember 1831 trifft eine herrschaftliche Kommission in Person von Georg Anton Bürkle vom Amt in Schopfheim in Adelhausen ein, um die Vorgänge um den Wirtschaftsstreit zu untersuchen.

Geschrieben von Daniel Kähny

Als "positiver" Mensch hat man plötzlich viel Zeit, Dinge im Hause zu erledigen, wenn die Symptome nur leicht sind. Dokumente aus dem 200jährigem Nachlass aus der Rheintalstr. 3 gibt es noch genug. Beim Aussortieren eines Kartons, der von Onkel Hermann stammt, ist mir folgendes Flugblatt vom 5. April 1919 in die Hände gefallen, was gut zum Viren-Thema passt.

Da war doch was.

Geschrieben von Daniel Kähny (Teil 1)

 

Mein Urgroßvater Emil Baumgartner (*1870 †1954), genannt "Schmied Emil" war Schmied. Er wohnte in der heutigen Rheintalstr. 3. Das Schmiedehandwerk erlernte er bei Heinrich Kuder. Die Kuders waren die Schmiededynastie in Rapperswyher und Adelhausen. Das Bild von 1895 zeigt ihn zusammen mit anderen Handwerkern vor dieser Schmiede. Schon damals mussten die Handwerker Prüfungen ablegen. In der Badischen Landeszeitung vom 1. Februar 1893 und in der Karlsruher Zeitung vom 30. Januar 1893 findet man die Liste der "Schmiede welche sich unlängst an den Hufbeschlagschulen des Landes abgehaltenen Prüfung im Hufbeschlag unterzogen haben ...". Darunter ist auch Emil Baumgartner.