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Auswanderungen aus Adelhausen und Eichsel

Details

Auszug aus dem Buch "Auswanderungen aus der Pfarrei...

 

Auszug aus dem Buch "Auswanderungen aus der Pfarrei Eichsel - Adelhausen" vom Ortschronist Adolf Gottfried Kähny.
 
Mit Erlaubnis des Autors eingestellt im Oktober 2006 >Horst Kähny<
Die Auswanderungen betrafen auch sehr viele Kähny Familien, die eine neue Heimat in den USA und auch wenige in anderen Ländern, gefunden haben.
(Siehe untenstehenden Auszug aus dem Eingangsbericht des Buches).
Der Autor, Adolf Gottfried Kähny meint; es ist wert, den Bericht in der Homepage der Kähny's, von Daniel und Horst Kähny aufgenommen zu werden, in der Hoffnung, dass der "Eine oder Andere" im Internet diese Zeilen ließt und so auf die Spuren seiner Vorfahren geführt wird.
Es hat sich im Laufe der Jahre gezeigt, dass sich auf die "Kähny-Homepage", Nachkommen von ausgewanderten Adelhauser und Eichsler in den USA, gemeldet haben, denen ich helfen konnte, ihre Vorfahren in den beiden Dörfern zu finden.
Sollte jemand an diesem Buch Interesse haben, kann er es bei mir bestellen. Der Preis 25,-- Euro plus 5,-- Euro Verpackung und Portokosten. Das Buch hat 196 Seiten mit vielen Fotos und Kopien von Urkunden der Auswanderer.


bei ChronikarbeitenAdelhausen, im Oktober 2006
Meine Adresse: Adolf Gottfried Kähny, Rheintalstr. 36, 79618 Rheinfelden-Adelhausen
Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Telefon 07627-7642
Auswanderungen aus der Pfarrei Eichsel-Adelhausen
Bei meinen Nachforschungen zum "Familienbuch Eichsel Adelhausen", ist mir aufgefallen, wie viele Mitbürger von Adelhausen und Eichsel im Verlaufe der Zeit die Heimat verlassen haben, um ihr Glück in der Ferne zu suchen. Hauptsächliches Ziel der Auswanderer war die USA, sehr wenige die benachbarte Schweiz oder Österreich.
Die ersten im Pfarrarchiv von Eichel schriftlich festgehaltenen Familien, haben 1817 die Heimat verlassen. Ihr Ziel war Nordamerika.
Der Grund wahrscheinlich die Missernte im Jahr 1817.
Im Jahre 1831 - 1832 folgten weitere Familien und die größte Auswanderungswelle war in den Jahren 1845 - 1853 festzustellen.
Wie groß die Revolutionsjahre 1848 - 49 eine Rolle gespielt haben, ist nicht genau festzustellen. Aber ich glaube nicht, dass politische Gründe der Hauptgrund der Auswanderung war, sondern die schlechten Jahre. Trockenheit, Dürre mit Missernten, und die kinderreichen Familien, mit manchmal mehr als 10 Kinder in einer Familie.
In den späteren Jahren, waren es hauptsächlich Einzelpersonen, weniger ganze Familien, die ihr Heil in der Auswanderung suchten.
Viele Familien zog es auch ins nahegelegene Wiesental, von Lörrach bis nach Zell, wo die aufkommende Industrialisierung besseren Lebensstandard versprach als in der Landwirtschaft. Wurden doch die meisten überzähligen Familienmitglieder als Mägde und Knechte auf anderen Bauernhöfen verdingt.
Ende der Jahre 1880 bis Anfangs 1900 ist wieder eine größere Anzahl nach Amerika ausgewandert, ebenso nach dem ersten Weltkrieg um 1924.
Nach dem 2.Weltkrieg ist 1957 eine Familie nach Kanada ausgewandert, sowie später noch 2 Einzelpersonen.
Die Auswanderung nach Zahlen:
 

um 1817

18

Personen

1820

11

"

1832

17

"

von 1843 - 1859

154

", das waren etwa 20 % der Gesamtbevölkerung von Adelhausen und Eichsel

um 1860

5

Personen

um 1880 - 1889

26

"

um 1891 - 1903

12

"

etwa 1920 - 1932

11

"

1957

4

"

später

2

"

Gesamtzahl der schriftlich
erfassten Auswanderer "260"

Quellen:
>> Ein Teil der Auswanderungsgeschichten, die Frau Karin Wortelkamp vom Rathaus Rheinfelden in den Archiven in Freiburg ausgegraben hat, hat sie mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Dafür ein herzliches Dankeschön!
>> Pfarrarchiv Eichsel,
>> Gemeindearchive Adelhausen und Eichsel. >>Mit über 30 Familien, Nachkommen der Auswanderer, teils schon in der 5 - 7ten Generation, die mit mir in den letzten 15 Jahren Verbindung aufgenommen haben, mit diesen ich seither in Verbindung stehe, haben mir ihre Familienunterlagen sowie die Geschichten ihrer Vorfahren seit der Auswanderung, auch mit vielen alten Fotos zur Verfügung gestellt. Dafür sei ihnen von Herzen gedankt.


 

Viele der Nachkommen waren in der Zwischenzeit, teils schon mehrmals in der Heimat ihrer Vorfahren zu Besuch und ich durfte ihren Dank, ihre Freundschaft, ihre Herzlichkeit und die Freude erfahren, die Heimat ihrer Ahnen zu sehen.
Adelhausen, im Juli 2006

>Adolf Gottfried Kähny<