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„Kähny Familientreffen“ im Sept. 2008 in Eichsel

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Gedanken vom Chronist "Adolf Kähny" zu...

Ein paar Gedanken von Adolf Gottfried Kähny (Chronist vom Dinkelberg) zu einem besonderen und erfolgreichen Familientreffen und Anfügungen zum Vorgang von Horst Kähny !!
Wie Ihr alle mitbekommen habt, beschäftige ich mich, seit 1980, mit der „Kähny Forschung“, der Geschichte unseres Heimatdorfes Adelhausen, und unserer Pfarrei Eichsel - Adelhausen.
Damals, im Jahr 1980, hat der Vater von Horst Kähny, Fritz (Friedrich Wilhelm) Kähny, diesen Forschungstrieb in mir geweckt. Er, damals schon schwer erkrankt, war gelegentlich bei kleinen Spaziergängen auf dem „Kegelplatz“ in meinem Lebensmittelgeschäft in der Nachbarschaft. Da hielten wir beide manch kleines „Schwätzchen“ und unterhielten uns über unsere beidseitige Verwandtschaft.
Großvater von Fritz, mütterlicherseits, Heinrich Motsch war ein Bruder meiner Urgroßmutter Beatrix Motsch, verheiratet mit Fridolin Brugger in Nieder- Eichsel, meinem Urgroßvater mütterlicherseits.
Fritz hatte mich „schnitzig“ gemacht, mehr über meine Vorfahren zu erfahren und gab mir den Rat, meinen Onkel Fritz Brugger in Nieder – Eichsel zu besuchen, er soll mir seinen Stammbaum zeigen. Diesen mußte er damals, um 1936, anfertigen lassen, damit er seine arische Abstammung nachweisen konnte, um den Landwirtschaftsmeister zu machen.
Einmal angefangen, sich mit seinen Vorfahren zu beschäftigen, ließ mich diese Geschichte bis zum heutigen Tag nicht mehr los.
Das Resultat: Familienchronik „Kähny – Hohler – Brugger - Rach“, die Chroniken von Adelhausen und Eichsel, Geschichte der Auswanderer von Eichsel und Adelhausen
und das Große Familienbuch Adelhausen - Eichsel waren die größten Arbeiten aus meiner Feder.
Nun zurück, zum großen Familientreffen Kähny am 13. Und 14. September 2008:
Bei den Vorbereitung zum Treffen, fragte mich Horst “ob ich nicht einen Rundgang mit den vielen Gästen durch Adelhausen machen würde, um ihnen die Heimat der Kähny vorzustellen“. Gerne habe ich zugesagt. Später kam mir der Gedanke, was machen wir wenn‘s regnet?. Beide kamen wir auf die Idee, in der Kirche zu Eichsel, einen Fotovortrag zu halten, was dann, wie wir erleben durften eine gute Idee war, denn es regnete und regnete und es wäre eine nasse Angelegenheit geworden.
Eigentlich schade, so hätten doch unsere Gäste, die schöne Umgebung vom Dinkelberg aus bestaunen können.
Ab 13 Uhr; trafen nach und nach die Kähny’s in Eichsel ein. Aus allen Gegenden, von Frankfurt, aus Bayern, hauptsächlich aus Sinsheimer - und Gammertinger Gegend, aus der nahen Schweiz und aus dem Kreis Lörrach, bevölkerten sie die ganze Pfarrscheune von unten bis oben. Ich als halb Außenstehender, meinte ich sei in einem Bienenstock. Von Hochdeutsch, Mannemer Babbele, schwäbisch und alemannisch, summte und brummte es durcheinander. Die Begrüßerei nahm kein Ende und so verging die Zeit in Blitzesschnelle. In der Pfarrscheune, oben und unten wartete schon der dampfende Kaffee und der Kuchen auf die Gäste, die es sich recht munden ließen, hatten sie zum Teil doch schon stundenlange Anfahrten hinter sich.
Das Organisationsteam, mit Barbara, Horst und Hansjörg, hatte alle Hände voll zu tun, um die Gäste einzuweisen und zu begrüßen. Auch die Presse war erschienen, obwohl eigentlich niemand wusste, wer sie einbestellt hatte.
Der junge Mann interessierte sich über das Geschlecht der Kähny’s, deren Herkunft, fragte mir und dem Organisation 3-er Team Löcher in den Bauch und machte auch einige Fotos von der ganzen Festgesellschaft. Seinen gut geschriebenen Artikel, konnte man schon am Montagmorgen in der Heimatzeitung „Die Oberbadische“lesen. >>>ist anschl. angefügt!<<<
Ein Kähny aus Lörrach rief mich am Montagmorgen schon in aller Herrgottsfrühe an und fragte mich, „Adolf warum hast du mich nicht eingeladen“?. Ich musste ihn zuerst einmal aufklären wie viel Kähny Sippen es eigentlich gibt und daß dieses Treffen nur von einer Kähny Sippe war.
Mit Verspätung ging‘s dann in die Kirche, um dem Vortrag des Dorfchronisten Adolf Gottfried Kähny und Horst Kähny zu lauschen, dabei Altes und Neues aus der Heimat der Kähny zu erfahren.
Horst zeigte auf der Leinwand die entsprechenden Bilder und Fotos zum Vortrag. Damit konnten die vielen Gäste für den durch den Regen ausgefallenen Rundgang in Adelhausen wenigstens etwas entschädigt werden.
Der große Beifall am Schluss des Vortrags zeigte, dass man den richtigen Weg eingeschlagen hatte, statt wegen des Regens ausgefallenen Rundganges, die Kirche für einen visuellen Vortrag zu wählen.
Nach 18 Uhr wartete schon die Küche mit einem reichhaltigen, gut schmeckenden Abendessen und alle ließen sich‘s recht munden. Zum Abschluss gab‘s ein Dessert sowie nochmals Kaffee und Kuchen.
Viel gab‘s zu erzählen, seit dem letzten Treffen vor 4 Jahren und so zog sich das Treffen bis spät in die Nacht hinein. Den Letzten musste der Tisch noch weggezogen werden, so nach Aussagen eines Insiders.
Die vielen weithergereisten Gäste übernachteten im Gasthaus „Zum Maien“ in Ober – Eichsel. Nach einem reichhaltigen Frühstück verabschiedeten sich die Kähny’s voneinander, mit einer originellen Idee, in dem man sich im Kreis aufstellte und einer nach dem anderen, hintereinander sich im Kreis herum verabschiedete, mit einem hoffentlichen gesunden und frohen Wiedersehen irgendwann in der Zukunft.

Adelhausen im September 2008 Adolf Gottfried Kähny Adelhausen